Krenkelhäuser gerettet

Krenkelhäuser gerettet

Ein weiterer kleiner Erfolg im unaufhörlichen Abrisswahn in Chemnitz: Die leerstehenden Häuser der früheren Krenkelstiftung an der Annaberger Straße / Rößlerstraße sind offenbar gerettet. Noch vor einem Jahr drohte der Abriss, da sich kein Käufer fand. Nun hat die Berliner Firma B & V Bauträger und Vertriebsgesellschaft für Immobilien mbH Wohnungen gekauft und möchte die Häuser sanieren. Sicherlich eine gute Entscheidung angesichts der schönen Fachwerkfassade für Chemnitz.

Sagen Sie Ihre Meinung

Sagen Sie Ihre Meinung

Bitte gehen Sie zur Ausstellung „Zwischenbilanz Stadtumbau Ost in Chemnitz“ im Technischen Rathaus Annaberger Straße 89 und bekunden Sie Ihre Meinung zum fortschreitenden Abriss der baulichen Kulturgüter in unserer Stadt. Ihre Meinung ist für die Entscheidungsfindung des Stadtrates bezüglich der Gewährung neuer Fördermittel für den Abriss wichtig. Die Ausstellung ist noch im Dezember geöffnet.

Abriss in Chemnitz weckt überregionales Interesse

Abriss in Chemnitz weckt überregionales Interesse

Gestern erschien in der „Welt“ ein treffender Artikel zum derzeitigen Geschehen in Sachen Stadtumbau in Chemnitz. http://www.welt.de/data/2006/12/12/1142493.html Die Reaktionenen auf die jüngsten Abrisse in Chemnitz zeigen eine überwiegend gegen den Abriss historisch oder sozial wertvollen Gebäude im Stadtgebiet eingestellte Bürgermeinung auf, die endlich auf demokratische Entscheidungen der Stadt hofft und drängt. Der fortschreitenden Vernichtung unseres städtischen Kulturgutes auf Kosten von Steuergeldern muss endlich Einhalt geboten werden. Das dieses Thema nicht nur regional von Interesse ist, zeigen die Artikel in überregionalen…

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Ein Haus gerettet

Ein Haus gerettet

Ein denkmalgeschütztes Haus in der Heinrich-Lorenz-Straße konnte dank eines engagierten Münchners gerettet werden. Das Gebäude stand, wie auch weitere der prachtvollen Wohnhäuser im Eigentum der GGG und war dementsprechend dem Abriss geweiht. Durch Unnachgiebigkeit des zukünftigen Eigentümers, sowie eine durch die Presse an die Öffentlichkeit getragene Bekanntmachung des Geschehens konnte letztendlich ein Kompromiss gefunden werden. Leider handelt es sich nur um ein einziges Gebäude. Auch die unmittelbaren Nachbarn sind akut vom Abriss durch die GGG gefährdet.

Abrissimpressionen

Abrissimpressionen

Der Abriss des Klinkerhauses Paul-Jäkel-Straße hat begonnen. Im eher ruhiger Lage scheinen die Argumente des Eigentümers, der GGG, ohne Grundlage zu sein. In zwanzig Jahren haben die monofunktionalen Plattenbaugebiete am Stadtrand auf Grund der gleichlagigen Altersstruktur der Mieter mit derzeitigem Durchschnitt von 61 Jahren und minimalem Zuzug mit extremen Leerständen zu rechnen. Im Kernbereich der Stadt wird es dann Kapazitäten, wie beispielsweise hier in der Paul-Jäkel-Straße, nicht mehr geben.

Der Kulturmord geht weiter

Der Kulturmord geht weiter

Die Vernichtung historischer Bausubstanz und urbaner Strukturen in Chemnitz gehr unvermindert weiter. In wenigen Tagen fällt das rote Klinkerhaus Paul-Jäkel-Straße neben der oberen Luisenschule. Eigentümer des Gebäudes ist die stadteigene GGG. Das Haus ist bereits entkernt, in Kürze rücken die Bagger an. Trotz rechtzeitigem Hinweis an die Stelle der Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz scheint sich auch für dieses Gebäude keine adäquate Lösung zum geförderten und somit lukrativen Abriss durch die GGG zu finden. Am 28.11.06 ist in der Zeitschrift „Die Welt“…

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Ihre Meinung ist gefragt

Ihre Meinung ist gefragt

Derzeit findet im Technischen Rathaus eine Austellung zum bisherigen Verlauf des Stadtumbau Ost in Chemnitz statt. Nebenbei ist die Meinung der Bürger diesbezüglich gefragt. Vor Ort gibt es Stimmzettel, auf denen jeder Einzelne seine Meinung bekunden kann und soll. Bitte gehen Sie hin und intervenieren Sie gegen den unsäglichen Umgang mit unseren Kulturgütern! 80-90% der Fördermittel Stadtumbau Ost werden für den Abbruch historischer Wohnhäuser verwendet! Dabei könnten diese Mittel auch für die Aufwertung unserer Wohnquartiere genutzt werden! Die Möglichkeit zur Meinungsäußerung besteht…

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Abbruch in der Horststraße

Abbruch in der Horststraße

Das Argument, zu laut, schlechte Wohngegend, marodes Umfeld, all das traf auf das Gebäude in der Horststraße nicht zu. Und dennoch ist es dem Abrisswahn zum Opfer gefallen. Die Notwendigkeit dieses Rückbaus im eher ruhigen Stadtteil Kappel ist nicht nachzuvollziehen und nur der Bereinigung des Wohnungsmarktes auf Steuerkosten geschuldet. Das Quartier bleibt bis zu einer nicht zu erwartenden Aufwertung durch Neubebaung architektonisch und städtebaulich geschädigt.

Schneller Abriss in Stadtzentrum forciert

Schneller Abriss in Stadtzentrum forciert

Auch im direkten Stadtzentrum wird jetzt der Abriss von historischen Gebäuden durch die GGG forciert. Wie in der Presse zu lesen, handelt es sich um die Mädchenschule neben dem Kaufhaus Schocken und nebenbei um eines der ältesten Gebäude im Zentrum. Neben der städtebaulichen Bedeutung fungiert das Gebäude außerdem als Opfer im Vergleich des Nachbarn Schocken, indem es dessen Modernität im Kontext der Erbauungszeit als einziges erhaltenes Gebäude hervorstreicht. Vielleicht ist die Eile beim Abriss den eventuell noch schnell abzufassenden Geldern…

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Häuser an der Leipziger Straße fallen

Häuser an der Leipziger Straße fallen

Der Stadteingang Leipziger Straße wird Stück für Stück dem Abriss preisgegeben. Gerade sind die Häuser zwischen Glauchauer und Altendorfer Straße an der Reihe. Trotz Kaufgebot eines Investors ließ sich die GGG nicht umstimmen vom Rückbau der detailreichen Fassadenfront gründerzeitlicher Wohngebäude abzulassen. Warum auch, die Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost scheinen lukrativer. Von Verantwortung für die baukulturelle Erscheinung unserer Stadt keine Spur. Hier an der Leipziger Straße entsteht sofort ein neues Problem und das ist hausgemacht. Die bereits sanierten und bewohnten Häuser in der…

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Öffentliches Treffen des Stadtforum Chemnitz

Öffentliches Treffen des Stadtforum Chemnitz

Die nächste Zusammenkunft des Stadtforum Chemnitz findet am 02. November 2006 um 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Architektenkammer Chemnitz An der Markthalle 4 statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Schwerpunkt bilden die Themen: Möglichkeiten des Engagements bei der Initiative „Rettet unsere Städte jetzt“ in Zusammenarbeit mit dem Stadtforum Leipzig    Fördermittelszenarien auf Grundlage der Umleitung bestehender Programme zu Gunsten der städtebaulichen Struktur mittlerer Großstädte   Möglichkeiten zur Vermittlung der unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen des geförderten Rückbaus innerstädtischer Wohnquartiere auf das Bild…

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Unverständnis für Abriss im Heimgarten-Viertel

Unverständnis für Abriss im Heimgarten-Viertel

Hinsichtlich der Abrisspläne des Rundbaus in der Siedlung Heimgarten durch die GGG gibt es nur noch einen schwachen Funken Hoffnung auf Erhalt des historisch wertvollen Gebäudes. Die Entscheidung liegt beim Regierungspräsidium, nachdem die GGG der Ablehnung des Abrissantrages durch die Denkmalschutzbehörde widersprochen hat. Der Rückbau würde nicht nur den Wegfall eines denkmalgeschützten Gebäudes bedeuten, sondern die Schädigung des als Gesamtkonzeption entstandenen Ensembles aus den 20er Jahren. Die Anlage von Stellplätzen kann bei aller Notwendigkeit nicht den städtebaulichen Verlust ausgleichen. Der Abriss trifft…

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Gespräch mit OB Barbara Ludwig

Gespräch mit OB Barbara Ludwig

Am heutigen Tage fand im Rahmen der Bürgersprechstunde im Rathaus ein Gespräch zwischen Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Vertretern des Stadtforum Chemnitz zum Thema Rückbau denkmalgeschützter Altbausubstanz statt. Die Argumentation zum Erhalt der Chemnitzer Architektur aus Gründerzeit, Jugendstil, Sachlichkeit und Expressionismus seitens des Stadtforums ist bei Frau Ludwig generell als positiv gewertet worden. Trotz der Notwendigkeit des städtischen Rückbaus als Folge der schrumpfenden Stadt durch den demografischen Wandel seit der politischen Wende herrschte Einstimmigkeit über die enorme Wichte des sensiblen Umgangs mit unserem baukulturellen Erbe. Beiderseits wurde der willkürlichen Perforierung…

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Dresdener Straße wird weiter fragmentiert

Dresdener Straße wird weiter fragmentiert

Und auch auf dem Sonnenberg geht der Abriss von gründerzeitlichen Baudenkmalen unvermindert weiter. Die Dresdener Straße ist schon derart geschädigt, das die bauliche Straßenfront gänzlich ihre städtebauliche Bedeutung verloren hat. Die Einleitung zum Wohngebiet Sonnenberg existiert praktisch nicht mehr. Der angrenzende Hauptbahnhof diffundiert optisch und in Form seiner Erscheinung, d.h. Lärm, Schmutz usw. in den aufgehenden Sonnenberg. Die nun freigelegten Rückfronten der nächsthöheren Straßenzeile Hainstraße rücken plötzlich an die Front Dresdener Straße, die Hinterhöfe gehen verloren. Doch auch in die Hainstraße sind…

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Sieben Meter hohe Lärmschutzwände statt Häuserzeilen?

Sieben Meter hohe Lärmschutzwände statt Häuserzeilen?

Diesen großstädtischen Blick wird es so bald nicht mehr geben….. Mit der Entkernung der Häuser Leipziger Straße wurde kürzlich begonnen, ab nächste Woche werden die schönen Gründerzeitgebäude abgerissen.   Nicht nur diese detailreiche Baukunst geht gänzlich verloren, auch die dahinter befindlichen Häuser, bereits vollständig saniert und bewohnt, rücken plötzlich an die verkehrsreiche Leipziger Straße. Für den erforderlichen Schall- und Emmisionsschutz hat die Stadt sieben Meter hohe Schallschutzwände vorgesehen. Welch schöner Ausblick im Gegensatz zu diesen hässlichen Rückfassaden…

Das erste Baudenkmal an der Hartmannstraße fällt!

Das erste Baudenkmal an der Hartmannstraße fällt!

Durch nichts läßt sich die GGG aufhalten. Das komplette Ensemble an der Konkordiastraße wird dem Abrissbagger zum Opfer fallen. Heute wurde mit dem Rückbau des Eckhauses begonnen. Alles unter dem wohlwollenden Blick unserer Stadtplaner. Und somit geht ein weiteres Stück Baugeschichte unwiderruflich verloren!

Abriss der Häuser Konkordiastraße diese Woche geplant!

Abriss der Häuser Konkordiastraße diese Woche geplant!

Und wieder verschwindet ein Stück Stadtgeschichte…  Gerade soll eine weitere markante Ecke im Stadtbild von Chemnitz geschliffen werden. Gemeint ist die noch im Bereich der Hartmannstraße gegenüber der Ermafa-Passage ersichtliche Einmündung der Konkordiastraße, die derzeit im gleichnamigen Park endet. Dadurch geht nicht nur ein Stück Baugeschichte verloren, der ohnehin durch bereits erfolgten Abbruch geschwächte Kreuzungsbereich Leipziger Straße / Hartmannstraße verliert gänzlich seine bauliche Einleitung und mutiert zu einem schwammigen Verkehrgefüge. Der Rückbau der schönen Gründerzeithäuser, eines im Besitz der GGG…

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Weiteres markantes und wichtiges Eckhaus abgerissen! Scheffelstraße…

Weiteres markantes und wichtiges Eckhaus abgerissen! Scheffelstraße…

In den letzten Wochen ist ein weiteres sehr wichtiges und städtebaulich sehr markantes Gebäude abgerissen worden, das Eckhaus an der Scheffelstraße / Annaberger Straße. Es fiel besonders durch die Büste im Eck-Erker von Joseph Scheffel, dem Namesgeber der Straße als kleines Detail auf. Nun ist es mitsamt zwei weiteren angrenzenden Gründerzeitbauten einfach verschwunden. Wiedereinmal mehr wurde ein Stück Geschichte von Chemnitz für eine „Grünfläche“ geopfert.

Stadtforum Chemnitz
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